Moldawien

Projekt FEMEI unter Schirmherrschaft der Soroptimistinnen Vaduz und Goldes (Steiermark)

Heute bin ich für die Umsetzung des Projektes FEMEI in der Republik Moldau verantwortlich. Dieses Projekt findet unter Zusammenarbeit mit der Hilfsorganisation CONCORDIA statt.

Das Projekt FEMEI umfasst mehrere Teilprojekte, von dem eines ein Heilpflanzenprojekt im Ort Cobîlea ist. Da die wirtschaftliche Situation in der Republik Moldau sehr schwierig ist, müssen viele Eltern ins Ausland arbeiten gehen und ihre Kinder bei den Großeltern oder Verwandten zurücklassen. Damit jetzt die Mütter bei ihren Kindern zu Hause bleiben können, vermittle ich ihnen im Rahmen dieses Projektes das Wissen über Wirkung, Zubereitung und Anwendung von Heilpflanzen. Die geernteten Pflanzen werden zu Produkten wie Ringelblumensalbe oder Pflanzensäfte weiterverarbeitet. Diese Produkte können die Frauen dann innerhalb ihrer Familien anwenden oder auch „ab Hof“ verkaufen. Den Frauen wird dabei die Möglichkeit gegeben, von zu Hause aus zu arbeiten. So können sie bei ihrer Familie bleiben und haben mit den Produkten auch Alternativen zu den teuren Medikamenten, die sie sich nicht oder nur schwer leisten können. Neben der Wissensvermittlung werden den Frauen die benötigten Gerätschaften, der Samenankauf und die Qualitätsanalyse der angebauten Heilpflanzen aus gesammelten Spenden zu Verfügung gestellt.

Ziel des Projektes:
• Die Eigenständigkeit der Frauen erreichen – damit sind sie auch gleichzeitig Vorbild für andere Frauen.
• Know-how Transfer über die Verarbeitung und Anwendung von Heilpflanzen – damit wird den Familien die Möglichkeit geboten, Alternativen zu den teuren Medikamenten zu haben
• Diese engagierten Frauen können in Zukunft andere Frauen unterweisen
• Menschen aus den Sozialzentren werden miteinbezogen, um ihnen eine Möglichkeit der Mitarbeit zu geben. Somit haben sie eine sinnvolle Beschäftigung und Selbstbestätigung, dass sie noch gebraucht werden.
• Man schafft in Zukunft eine Basis, die die Menschen Schritt für Schritt unabhängig von Sozialleistungen macht

Kinderhaus
In Pirita, einem Dorf mit 3.000 Einwohnern an der Grenze zu Transnistrien, hat CONCORDIA 2003 die „Stadt der Kinder“ für 300 Waisen errichtet, die hier in 13 Häusern in familien-ähnlichen Gemeinschaften aufwachsen. Dieses Kinderhaus unterstütze ich mit allem was gerade notwendig ist.
Sollte auch Sie eines dieser Projekte in Moldawien unterstützen wollen, geben sie bitte Ihre Spenden direkt auf das Spendenkonto von Concordia Moldawien. Vielen herzlichen Dank.

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